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INTERNATIONALE TAGUNG - 20. Februar 2016


"Der neueste Stand der Technik und die besten Lösungen in Sachen Seilbahnanlagen im alpinen Raum wurden am 20. Februar bei einer internationalen Arge-Alp-Tagung in Percha (Südtirol - Italien) von Experten präsentiert. Im Mittelpunkt stehen dabei Energieeinsparung, alternative Mobilität und Anpassung an die Landschaft, die bei der Entwicklung von neuen Seilbahnanlagen eine tragende Rolle spielen.
„Bahn frei für 200 Pistenkilometer", brachte Universitätsprofessor Hermann Knoflacher (Technische Universität Wien) das Konzept für die Skizugverbindung im Pustertal auf den Punkt und verwies auf die Werkzeuge und Wegbereitung für eine nachhaltige Mobilität. Günther Suette (OITAF-Studienausschuss „Umwelt", Steiermark) beleuchtete die Energieeinsparung im Bereich Seilbahnen und Beschneiungsanlagen und unterstrich, dass eine umfassende Analyse der Ist-Situation wichtig sei. Über herausragende Projekte in Tirol wie etwa ein Skifahrerförderband als Ökostromkraftwerk in Gerlos, einen mit Photovoltaik betriebenen Schlepplift in Brixen im Thale oder eine Null-Energie-Beschneiungsanlage in Sterzing berichtete Helmuth Lamprecht (Geschäftsführer Fachgruppe Tiroler Seilbahnen). Corrado Diamantini (Universität Trient) ging auf Umwelt und Innovatin in den alpinen Skigebieten ein.
Prämiert wurden anlässlich der Tagung auf dem Skiberg Kornplatz auch die besten Projekte des Arge-Alp-Wettbewerbs „Alpinski - Best Practices", den die alpinen Regionen der ARGE ALP unter der Leitung der Provinz Trient in Zusammenarbeit mit dem Land Südtirol, der Region Lombardei, den Ländern Tirol und Vorarlberg sowie dem Kanton Graubünden ausgeschrieben hatten.
Von den insgesamt 25 Projekten stammen acht aus Südtirol, acht aus Trient sowie jeweils drei aus Tirol, Vorarlberg und dem Schweizer Kanton Graubünden. Bei der Bewertung der Projekte waren die Energieeinsparung bei der Nutzung der Skianlagen, die alternativen Energiequellen für Aufstiegsanlagen und Beschneiung, der Seilbahntransport als alternative Mobilität sowie dessen Einbindung in Landschaft und Umwelt wichtige Kriterien.
Bei den bereits umgesetzten Projekten konnten sich zwei Südtiroler Projekte vorne platzieren, und zwar im Sinne alternativer Mobilität die Seilbahnverbindung von Seis mit der Seiser Alm und die Zugverbindung von Percha mit dem Kronplatz. Dahinter wurde die Seilbahnverbindung der Intermodalstation von Folgarida und Marilleva (Mastinella-Tal) gereiht. Gut bewertet wurde auch die innovativsten Anlagen in Sachen Energieeinsparung wie der mit Solarmodulen bestückte Zauberteppich in Gerlos, der sich selbst mit Energie versorgt und die nachhaltigen Maßnahmen für die Umwelt des Unternehmens Skilifte Lech. Eine hohe Punktezahl bekamen auch die Pilotmaßnahmen für das Energiesparen und die Energie-Produktion aus erneuerbaren Energien im Skigebiet Carezza (Südtirol) und im Schweizer Skigebiet Arosa.
Bei den geplanten Projekten liegt das Projekt für die Verbindung der Dörfer Soraga und Moena und dem Skigebiet Karerpass mit einer Seilbahn an erster Stelle. Zweitplatziertes wurde das Projekt für die Gondelbahnverbindung zwischen Pinzolo und Madonna die Campiglio im Skigebiet Pinzolo - Doss del Sabion. Platz drei nimmt das Projekt für einen Naturspeichersee für die künstliche Beschneiung im Skigebiet Corviglia - Engadin St. Moritz ein."

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"Mitteilung zum Ergebnis der Evaluierung des Bewertungsausschusses

Der Bewertungsausschuss des Projektes „Best practices in den alpinen Skigebieten", bestehend aus internationalen Fachleuten in den in der Ausschreibung angeführten Bereichen, hat vor Kurzem die Bewertungsarbeiten abgeschlossen und eine Rangliste der besten umgesetzten Projekte und der besten Projekte in Planung erstellt. Die Bewertung der Projekte ist unter Berücksichtigung der nachstehenden Kriterien erfolgt: 1) Innovation 2) wirtschaftliche Auswirkung 3) Mehrwert für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Region 4) Einbettung in die Landschaft.
Die Rangliste ist auf dieser Internetseite unter dem Punkt „Best Practices" abrufbar."

Das Projekt „Best Practices in den alpinen Skigebieten“ ist eine der ersten territorialen Benchmarkingerfahrungen von ARGE ALP und zielt darauf ab, als Orientierungsrahmen für die in diesem Bereich Tätigen zu gelten – und dies in einem für die Tourismuswirtschaft in den Alpen so wesentlichen Infrastrukturbereich wie dem Wintertourismus. Zweck des Projektes ist es, die besten ergriffenen oder geplanten Initiativen im Bereich der Entwicklung der Skigebiete hervorzuheben, die darauf ausgerichtet sind, umweltfreundliche und nachhaltige Skigebiete zu schaffen. Die Verbreitung der Best Practices hat diesbezüglich zum Ziel, die Ausarbeitung von beispielhaften Vorgehensweisen in diesem Bereich zu fördern, indem interessierte Unternehmer über die innovativsten, wirtschaftlich und sozial nachhaltigsten Lösungen informiert werden.

Diese Vorgehensweise kann und muss nicht nur aus touristischen Gründen, sondern auch aus rein ökologischen Gründen eines der wichtigsten Merkmale der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Regionen sein.

Das wesentliche Ziel dieses Projektes ist es, die Entscheidungen im Bereich Umweltpolitik und Entwicklung der einzelnen ARGE ALP Regionen mit den Bürgern der Staaten und Regionen zu teilen. Ein weiteres Ziel ist mit der Entwicklung der Best Practices bei der Planungen der Skigebiete und deren Anlagen verbunden und dient dem Zweck, die Akteure zu einem internationalen Wettbewerb in diesem Bereich aufzurufen.


Projektleitung

Autonome Provinz Trient
Dott. Alessandro Conci – Projektleiter SIF Servizio Impianti a Fune
Ing. Fabio Degasperi – Leiter des Amtes Servizio Impianti a Fune
Via Brennero 136, 38120 Trento
Telefon: +39 0461 494780 Fax: +39 0461 494716
Ing. Fabio Degasperi
bestpractices.ski@provincia.tn.it ,
sif@provincia.tn.it

Vertreter anderer ARGE ALP Mitglieder, die an diesem Projekt teilnehmen:

Südtirol
i.A. Johann Zelger – Amt für Seilbahnen
Landhaus 3b, Silvius-Magnago-Platz 3
39100 Bozen
Telefon: + 39 0471 41 46 00 Fax: +39 0471 41 46 16
johann.zelger@provinz.bz.it

Kanton Graubünden
Marcus Gschwend
Geschäftsführer der Branchenorganisation Bergbahnen Graubünden
Telefon: +41 (81) 9366181
info@bergbahnen-graubuenden.ch

Lombardei
Mauro Leanti
Direzione Generale „Sport e Giovani“ U.O. „Impiantistica e attività della montagna“
Tefon: +39 02 67656125 Fax: +39 02 67652430
mauro_leanti@regione.lombardia.it

Land Tirol
Mag. Josef Ölhafen – Geschäftsführer der Wirtschaftskammer Tirol, Sparte Transport und Verkehr
Meinhardstraße 14, 6020 Innsbruck
Telefon:+43 (0)5 90 905 1257 Fax:+43 (0)5 90 905 1259
office@wktirol.at

Vorarlberg
Mag. Astrid Keckeis – Abteilung Allgemeine Wirtschaftsangelegenheiten
Telefon: +43 (0) 5574/511 -26115
astrid.keckeis@vorarlberg.at